Zukunft der Arbeit

Die Zukunft der Arbeit liegt in Kooperation, Netzwerken, Kollaboration. Innovationen und Arbeitswelt

Die Welt wird immer vernetzter und komplexer. Kaum jemand wird in der Zukunft als Fachmann alleine alles Wissen abdecken können. Kompetenz wird in interaktiven Pools darzustellen sein sowie in den Fähigkeiten der Teammitglieder, dieses gemeinsame Wissen gemeinsam nutzbar zu machen.

Diese Teams bestehen sowohl aus heterogenen als auch homogenen Fachleuten, d.h. mit ähnlichem und mit unterschiedlichem Fachwissen sowie ähnlichen und unterschiedlichen Fähigkeiten.

Auch die enge Vernetzung der Mitwirkenden innerhalb von Wertschöpfungsketten wird notwendig sein. Die Grenzen zwischen Unternehmen und Dienstleistern, zwischen Produzenten und Kunden werden verschmelzen und Abteilungsgrenzen müssen aufgebrochen werden, um die zunehmende Komplexität zu bewältigen.

Die Zukunft der Arbeit liegt in der engen Vernetzung ihrer Beteiligten.

Neue Fähigkeiten entstehen

Innovationen geschehen in Kollaborationen. Höchstleistungen werden durch Kommunikationsprofis bzw. durch abteilgungsgrenzenübergreifende Teams erbracht werden.

Dazu sind neue Fähigkeiten notwendig, wie z.B. das „ich“ in ein“wir“ einzubringen bestenfalls sogar synergetisch. In synergetischen Prozessen bringt sich zwar der Einzelne mit seinem „ich“ ein, gibt aber gleichzeitig im gemeinsamen Arbeitsergebnis seine Identität auf. Die neuen Innovationen werden synergetische „Wir-Ergebnisse“ sein.

Die Teams werden dazu digitale Medien professionell nutzen, insbesondere um mangelnde räumliche Nähe und den Aufwand von Reise- bzw. Wegezeiten zu überbrücken.

Die Zukunft der Arbeit erfordert neue Fähigkeiten und die Bereitschaft sich diese laufend anzueignen und zu optimieren.

Die Digitalisierung wird noch schneller voranschreiten

Die Frage wird am Ende nicht sein, ob man sich dem digitalen Zeitalter stellt, sondern welche Medien die Kommunikationsnotwendigkeit der Kooperationen am besten unterstützen. So ist es nicht alleine der Mensch, der sich den digitalen Medien anpassen muss und immer wieder neue erlernen muss. Der Mensch ist es auch, der diese digitale Untersützung fordert und fördert – und dadurch deren Entwicklung beschleunigt.

So werden wir die Fähigkeit erlernen, uns in vielen unterschiedlichen digitalen Welten schnell neu zu orientieren.

Die Hoffnung besteht, dass mit der Fülle der digitalen Möglichkeiten nicht nur ein digitales Babylon entsteht, sondern dann auch ein Innovationsdruck, diese dann alle wieder zususammenzufügen und zu vereinfachen. Das wird einen neuen Innovationssprung erzeugen.

Die Digitale Welt beeinflusst nicht nur die Zukunft der Arbeit, sondern auch die neuen Arbeitsformen die beschleunigte Entwicklung der digitalen Welt.

Arbeitsteilung und Spezialisierung

Gleichzeitig wird es leider auch immer mehr Menschen geben, die in arbeitsteiligen Prozessen mit nur wenig Einflussmöglichkeiten arbeiten. Deren Interaktion wird nur innerhalb von Prozessdefinitionen und festen Strukturen bis ins Kleinste vorgeschrieben sein. Diese Arbeitsplätze sind zunehmend regelmäßig gefährdet, automatisiert zu werden, so dass sich diese Gruppen in drei aufsplitten werden:

  1. die, die sich nach verlorenem Arbeitsplatz schnell wieder in neue exakt umrissene Arbeitsaufgaben hineinfinden.
  2. die, die dann noch einfachere, nicht automatisierbare Tätigkeiten annehmen, die noch schlechter bezahlt werden, so dass sie mehr als nur einen Arbeitsplatz benötigen werden, um zu überleben.
  3. die, die danach keine Arbeit mehr finden.

Andere Spezialisten von arbeitsteiligen, mit viel Know How verkünpften Tätigkeiten werden hochpreisig entlohnt werden und immer mehr spezialisiert sein, so dass sich die Spezialisten kaum mehr über eine gemeinsame Sprache unterhalten werden können. Für die einen dieser Gruppe gilt, dass sie isoliert so lange das Spezialistentum ausüben werden, solange dieses benötigt wird, für die anderen Spezialisten gilt, wie oben beschrieben, dass sie sich durch Kooperation laufend mit anderen vernetzen und sich weiterentwickeln. Diese benötigen zusätzlich zu ihrem Spezialwissen, aussergewöhnlich gute Fähigkeiten zur Kommunikation, Kooperation und Kollaboration.

Dadurch wird die Schere auseinanderklaffen in Menschen, die sich immer weiter entwickeln und andere, die ungebildet aus dem Veränderungsprozess (und hochentlohnten Arbeitsmarkt) ausgeparkt werden.

In der Zukunft der Arbeit gibt es nicht nur Gewinner. Die Verlierer werden die sein, die im Entwicklungsprozess nicht mithalten können. Die Gewinner werden nicht aufhören, sich zu verändern und weiter zu entwickeln.

Netzwerken

Die Kooperationen werden nicht von alleine enstehen. Netzwerken wird ein großer Teil dieser erfolgreichen Strukturen sein. Innerbetriebliche Netzwerke gehören dabei genauso dazu wie unternehmensgrenzen überschreitende Netzwerke. Dies macht auch hier besondere kommunikative Fähigkeiten notwendig.

Es wird sich eine neue Kooperations- und Kommunikationsethik netzwerkspezfisch herauskristallisieren und diese werden entsprechend unterschiedlich sein. Da Menschen Teil unterschiedlicher Netzwerke sind, werden diese sich auch zwischen unterschiedlichen Regeln und Wertewelten bewegen und benötigen die Fähigkeiten, diese Werte und Regeln schnell zu erfassen, zu verstehen und sich selbst entsprechend anzupassen.

Die Zukunft der Arbeit geht einher mit der Möglichkeit zur Vernetzung und der Notwendigkeit zu netzwerken.

Konsequenzen für meine Dienstleistungsangebote

Meine Dienstleistungen zielen auf Personen, Teams und Organisationen,
die sich weiterentwickeln, wachsen und verändern.

  • Strategieworkshops für zukünftige Zusammenarbeit und Kooperation
  • neue Kommunikations- und Kooperationsformen
    (Workshops, MasterMind-Gruppen, Nahtstellenworkshops, abteilungsübergreifende Strategie- und Kooperationsworkshops)
  • Qualifizierung zu Kollektiver Intelligenz, neue Formen der Kollaboration und Kommunikation
  • Schaffen von innovativen Kooperationsdesigns incl. der Entwicklung der dazu notwendigen Fähigkeiten
  • Optimierung von Kommunikation und Kooperation von Teams, virtuellen Teams, Projektteams, Arbeitsteams, Fachgremien
  • Beschleunigt Kooperationen arbeitsfähig machen, so dass diese schnell Performance zeigen, bevor sie wieder auseinander gehen

Die Zukunft der Arbeit beginnt bereits heute. Die Innovationen, die heute schon von Hochleistungsteams geschaffen werden, werden morgen die Zukunft der Arbeit beeinflussen.

Arbeitswelt 4.0: Die entscheidenden Faktoren künftiger Wettbewerbsfähigkeit

So lautet die Überschrift eines Artikels von Dr. Alexandra Hildebrandt in der Huffingtonpost.de vom 2.4.17, der mich dazu inspiriert hat, über die Zukunft der Arbeit zu schreiben. Den Artikel finden Sie hier: http://www.huffingtonpost.de/alexandra-hildebrandt/arbeitswelt-40-die-entscheidenden-faktoren-kuenftiger-wettbewerbsfahigkeit_b_15656450.html

  • Danke an Dr. Alexandra Hildebrandt für die Inspiration.
  • Danke auch an Dr. Günther Endres für den Pfad zu Dr. Alexandra Hildebrandt und zur Huffingtonpost.de.
  • Danke auch an meine Master Mind Gruppe „Die Holonauten“, mit denen ich laufend neue Kollaborationsformen erleben und ausprobieren darf und dadurch auch eine neue Zukunft der Arbeit experimentel und life erfahre.
  • Danke an Robert Dilts für seine Impulse und Entdeckungen zur Zukunft der Arbeit insbesondere zum Aspekt der Collaboration.

Quellenangaben:

  • Titelbild 103170070_XS: „Stadtplan“ Copyright by Fotolia Urheber chagpa
  • Blogbild: 121207461_XS: „Smileys“  Copyright by Fotolia Urheber Trueffelpix

Autor dieses Blogs:

Hans-Peter Wellke
Tel. 08376-921744
https://blog.wellke.de

 

 

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