Erst das Ziel, dann die Methode.

Oh wie schön! Man darf sich wieder treffen. Die Zeit der Isolation ist vorbei. Teams dürfen sich formen. Statt virtuelles Kaffeetrinken Teamentwicklung live zum Anfassen. Aktuell natürlich alle getestet. Aber es geht!

Erste vorsichtige Annäherungen. "Ach, so groß bist du? - Ich habe mir dich kleiner vorgestellt." Zwei Jahre nicht gesehen. Einige Teammitglieder zum ersten Mal aus der Nähe. Hände drücken? Naja, man weiß nicht so recht. Vorsichtiger erster Gruß mit Sicherheitsabstand. Statt High Five oder Händedruck ein freundschaftlicher Boxer Faust gegen Faust. Aber Auge in Auge und mit einem Lächeln statt mit Maske.

Was wir heute machen? Drei Tage Strategieworkshop, Ziele, Visionen, Verantwortung, Leadership, Neuverteilung, Rollen, Kundenfokus ... Wir haben noch mehr vor.

Outdoor, Hauptsache Outdoor?

In die Workshopteile, zwei Outdoor-Einheiten eingeflochten. Man könnte ja viel machen. Halligalli, Event, Feiern. Von Wildwasserrafting, Bayern-Olympiade oder Live-Tischfußball mit echten Menschen im Spielfeld. Aber mit welchem Ziel? Wollen wir "nur" Spaß haben, oder wollen wir uns weiterentwickeln als Team. Und wenn ja, wohin? Mehr Vertrauen, Effizienteres Arbeiten, Verantwortung im Team stärken, unsere Stärken entdecken, etwas über Teamarbeit erfahren, gegenseitige Stärken kennenlernen ... Erst mit einer Zieldefinition wird klar, welche Übungen sinnvoll und unterstützend sind.

Und jede dieser Übungen kann man unterschiedlich gestalten. Ob Kletterpark, Seilbrücke, Holzbrücke, Maibaumbau, GPS-Tour, Bogenschießen, gemeinsames Bild gestalten, Floßbau, Blind-Übungen, Erlebnispädagogische Elemente 30 cm über dem Boden...  Bei jeder Übungsvorbereitung stehen Entscheidungen an: was man daraus lernen möchte, was zu beobachten ist, wer was beobachtet, wie man die Reflektion organisiert, wie man Ergebnisse visualisiert, wie man Transfer in den Alltag vorbereitet, welche sprachlichen Elemente angepasst werden müssen an die Zielgruppe (Projektleiter oder Productowner, Gruppenleiter oder Teamleiter, Team oder Leitkreis ...). Ich mache nicht gerne Outdoor zu jedem Preis. Für mich müssen Methoden zu den Zielen passen. Daher definiere ich immer erst die Ziele, dann die Outdoorübung. Outdoor muss die Ziele unterstützen und nicht umgekehrt. Sonst wird der Versuch, Transfer zu bewirken, zu einer theoretischen Brechstange.

Auf diese Weise wird Outdoor maßgeschneidert und zielgruppenorientiert.

Outdoor und Indoor

Man könnte den Outdoor-Übungs-Entwicklungsprozess mit einem Ölgemälde vergleichen, wo auf eine Leinwand Schicht für Schicht aufgetragen wird. Oder mit einem Teppich, für den man Muster, Farben und Garne plant und diese dann zu einem Großen und Ganzen zusammenwebt.

Der wohlgewebte Teppich wird durch Menschen lebendig. Durch ihre Erfahrungen, Entdeckungen, Selbsterkenntnisse, ihre gegenseitige neue Wahrnehmung, durch das neu erlernte Verhaltensmuster. Dieser lebendige Schatz wird dann mittransportiert in die Indoor-Welt des Workshops und in den Alltag. Man kann gemeinsam darauf Bezug nehmen. Jederzeit für alle, weil alle eine gemeinsame Erfahrung teilen. Er beeinflusst wie ein neuer Einrichtungsgegenstand den Workshopraum und später auch die Meetings des täglichen Arbeitsprozesses.

Der richtige Partner

Für mich ist seit über 20 Jahren die Firma Conout der richtige Partner für Outdoor-Events. Theoretisch kann man jeden Veranstalter nehmen, aber praktischerweise geht Conout meinen Weg mit: Ziele definieren, Übungen maßschneidern, Outdoorübungen direkt da, wo ich sie brauche, in der Nähe des jeweiligen Hotels, im In- und Ausland und in Übersee. Dazu kommt, dass die meisten Outdoor-Trainer von Conout einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund haben. So erfassen sie schnell, wenn ich beschreibe, wo in der Wertschöpfungskette das Team ihren Arbeitsschwerpunkt hat und was es braucht. Die Trainer sind geübt und flexibel in der Teamprozess-Beobachtung und können die von mir gesetzten Schwerpunkte für die Reflexion mit gehen und mit unterstützen.

Es geht wieder los

Ich freue mich sehr, dass wir nun zu den Online-Meetings die reale Welt wieder dazu gewonnen haben. Live-Workshops, Teamentwicklungen, Outdoorübungen.

Zukünftig müssen wir uns in zwei Welten optimieren: Die virtuelle Welt bleibt und die reale Welt brauchen wir für unser gemeinsames Seelenheil als Team. Idealerweise können wir uns in beiden Welten bewegen und diese synergetisch zusammenführen.

Bildnachweis

Hans-Peter Wellke mit ausdrücklicher Genehmigung des Teammitglieds auf dem Foto

Links

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Kontakt

Partner für Personalentwicklung
Hans-Peter Wellke
Tel. 08376-921744
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One Comment

  • Lieber Hans-Peter,
    vielen lieben Dank für die Erwähnung in deinem Blog! War uns eine Ehre und Freude mit dir zusammenzuarbeiten, das nächste Projekt ist ja schon in der Pipeline 😉
    LG, Sebastian

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