Was ist meine Rolle?!

"Ich möchte kein Android C-3PO mehr sein" sagte mein Kunde im Coaching.  Auch wenn es in einem Betrieb eine wichtige Rolle ist: er war aus der Rolle des Nörglers, Fingerpointers und Aufzeigers von Problemen herausgewachsen. Er hatte das innere Bild aus Star Wars mit dabei und blickte zurück auf eine Rolle, die er noch vor einigen Monaten bei sich wahrgenommen hatte: Im Cockpit eines Raumschiffs hinter dem Co-Piloten und dem Piloten zu sitzen und schlaue Analysen von hinten an die Führungscrew zu geben. Das war gestern. Heute erlebte er sich anders:

"Ich nehme die Probleme war, spüre, dass sie mich stören, frage mich, was mich genau stört - und packe die notwendigen Änderungen an."

Verantwortung kann man unterschiedlich wahrnehmen, mit der

  • Perspektive von außen und als interner Berater, was sich alles ändern sollte und
  • als handlungsstarker, verantwortlicher Schiffslenker.

"Meine Zeit als schlauer C-3PO, der auf Risiken hinweist und Scheitern-Wahrscheinlichkeiten errechnet, ist nun vorbei" ergänzte er. "Nein, ich bin nicht der Pilot Han-Solo", reflektierte er seine aktuelle Entwicklung für sich, "diese Rolle gebührt meinem Chef. Aber ich kann Chewbacca, der Co-Pilot, sein. Ich erkenne Probleme, gehe sie an und suche nach Lösungen".

Und ich stieg gerne in seine Metaphern ein. Während des Zoom-Coachings, um für die richtige Atmosphäre zu sorgen, wählte ich ein angemessenes Hintergrundbild aus. Ich hatte viel Spaß dabei. Wir verwendeten die agierenden Stars als Metaphern, um über Rollen, Identität, Mission, Vision, Werte und Grundhaltungen zu reflektieren. Wir entwickelten sie zu Ressourcen weiter, die dem Klienten halfen und helfen werden, um mit Energie und Klarheit, Dinge zu bewegen und aktiv Zukunft zu gestalten.

Lösungen kann man unterschiedlich angehen

Manche Führungskräfte versuchen alles selbst zu lösen. Das ist gut im Vergleich zu "Abwarten. Leiden und Motzen". Viele der zu gestaltenden Strukturen, Prozesse oder Wege sind allerdings systemisch komplex. Da macht es keinen Sinn, als Führungskraft von außen in das System einzugreifen. Denn als nicht direkt Betroffener von den Lösungsansätzen kann man die komplette Komplexität gar nicht alleine vollständig erfassen. Und auf keinen Fall sorgen derartige Lösungsvorschläge für die notwendige Akzeptanz. Was also tun?

Mein Klient hatte auch hier eine Lösung entwickelt: "Ich binde andere mit ein. Ich mache von die mir wahrgenommenen Probleme zu ´Wir-Problemen´ und ich nutze die Lösungskompetenz der einzelnen Kollegen oder des gesamten Teams."

So entsteht ein Raumschiff, das Herausforderungen anzugehen weiß. Mit Piloten, die handeln und mit einer Crew, die mit anpackt.

Nun ist er gewappnet, das nächste Astroidenfeld zu durchqueren.

Gute Reise Chewbacca! Ich bin gespannt, auf welchem Planeten wir uns als nächstes begegnen.

Hans-Peter Wellke

Bildnachweis

  • Bild von Hans-Peter Wellke, Hintergrundbild unbekannt
  • Bild aus der E-Mail des Klienten, Quelle des Bildes in der E-Mail unbekannt
  • Star Wars und die Figuren C-3PO, Chewbacca und Han-Solo sind Warenzeichen der Lucasfilm Ltd

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Link des Artikels zu sich selbst:
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